Karenzurlaub zur Betreuung behinderter Kinder

Karenzurlaub zur Betreuung behinderter Kinder (§ 58c LDG)

Karenzurlaub kann Lehrer/innen für die Pflege eines behinderten Kindes, das im gemeinsamen Haushalt lebt, bis längstens zum 30. Lebensjahr des behinderten Kindes   gewährt werden.

Die gänzliche Beanspruchung der Arbeitskraft für die Pflege ist gegeben, wenn das Alter der Schulpflicht noch nicht erreicht wurde, während der Dauer der allgemeinen Schulpflicht wegen Schulunfähigkeit eine Befreiung von der Schulpflicht vorliegt oder ständige persönliche Hilfe und Pflege notwendig ist, nach   Vollendung der Schulpflicht und vor Vollendung des 30. Lebensjahres dauernde Bettlägrigkeit vorliegt oder ständige persönliche Hilfe und Pflege notwendig   ist.

Die   Antragstellung muss spätestens zwei Monate vor dem Wirksamkeitsbeginn erfolgen. Dieser Karenzurlaub gilt als ruhegenussfähige Dienstzeit. Halbe Anrechnung für die Vorrückung.

Klassenschülerhöchstzahlen

Die Zahl der Schüler in einer Vorschulklasse darf 10 nicht unterschreiten und 20 nicht überschreiten; mindestens 4 Kinder   müssen schulpflichtig sein.

Die Zahl der Schüler in einer Volksschulklasse darf 25 nicht überschreiten und 10 nicht unterschreiten. In Klassen, in denen   Kinder ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam mit Kindern mit Bescheid mäßig festgestelltem sonderpädagogischem Förderunterricht unterrichtet werden, soll die Klassenschülerzahl nach Möglichkeit 10 nicht unterschreiten und 25 nicht überschreiten. In einer Integrationsklasse sollen nicht mehr als 5 Kinder mit Bescheid mäßig festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf   unterrichtet werden.

Die Zahl der Schüler in einer Hauptschulklasse/Klasse der Neuen Mittelschule darf 25 nicht übersteigen und soll 20 nicht unterschreiten.

Die Zahl der Schüler in einer Klasse einer Sonderschule für blinde Kinder, einer Sonderschule für Gehörlose und einer Sonderschule für schwerstbehinderte Kinder darf 8, die Zahl der Schüler in einer Klasse einer Sonderschule für sehbehinderte Kinder, einer Sonderschule für schwerhörige Kinder und einer Heilstättenschule 10 und die Zahl der Schüler in einer Klasse einer sonstigen Sonderschule 13 nicht übersteigen. Die Zahl der Schüler in Klassen für mehrfach behinderte Kinder richtet sich nach den vorliegenden Behinderungen der Schüler mit der Maßgabe, dass sie jedenfalls 8 nicht übersteigen darf.

Die Zahl der Schüler in einer Volksschulklasse darf 10, an Sonderschulen für blinde Kinder und Gehörlose jedoch 6 nicht   unterschreiten.

Die Zahl der Schüler in einer Klasse der Polytechnischen Schule darf 25 nicht übersteigen und soll 20 nicht unterschreiten. Für Polytechnische Schulen, die einer Sonderschule angeschlossen sind, gelten die Klassenschülerzahlen entsprechend der Behinderungsart.

Für alle Schultypen gilt: Aus besonderen Gründen, wie zur Erhaltung von Schulstandorten, kann von der Mindestschülerzahl abgewichen   werden.