Kindeswohl wird dem Wahlkampf geopfert.

 

ÖVP verhindert bedarfsgerechte Ausstattung der Volksschulen.

Einen völlig unverständlichen Schritt setzten die ÖVP-geführten Länder am Freitag der Vorwoche bei der LandesbildungsreferentInnenkonferenz in Vorarlberg. Offensichtlich aus wahltaktischen    Gründen verhinderten sie die notwendige Einstimmigkeit im Zusammenhang mit den von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid vorgeschlagenen zusätzlichen 5000 LehrerInnen. Diese sollten auf Grundlage    eines Chancen-Index vor allem an schwierigen Standorten im Volksschulbereich eingesetzt werden. Damit wäre eine Unterstützung vieler Volksschulen mit großen pädagogischen Herausforderungen    möglich gewesen, ohne dass andere Schulen auf Ressourcen verzichten hätten müssen.     

Mit diesem Verhalten machen die ÖVP-Verantwortlichen die unbedingt notwendige Unterstützung im Grundschulbereich vorerst unmöglich. Seitens des SLÖ und der FSG PflichtschullehrerInnen wird diese    Vorgangsweise auf das Schärfste kritisiert. „Es ist ein Wahnsinn, dass das Wohl der Kinder wahltaktischen Überlegungen zum Opfer fällt und die Gunst der Stunde nicht genützt worden ist. In der    Pflichtschule fordern wir seit Jahren eine bedarfsgerechte personelle Ausstattung“, so Vorsitzender Thomas Bulant. „Unsere Forderung nach zusätzlichem Support, dort wo er dringend benötigt wird,    bleibt aufrecht.“

 

Rückfragehinweis:

MMag. Dr. Thomas Bulant

Vorsitzender des SLÖ

‪Löwelstraße 18

‪1010 Wien

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