Warum Herr Minister?

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 SLÖ startet in Social Media eine Serie zum "Pädagogikpaket" 

"Da viele ExpertInnen innerhalb und außerhalb der Schulen bei der Begutachtung der Deutschförderklassen mit Entsetzen erfahren mussten, dass die aktuelle Bundesregierung beratungsresistent ist,    ist das Vertrauen in das Bildungsministerium verschwindend gering", sagt Thomas Bulant, SLÖ-Vorsitzender und Lehrer. "Das vorliegende Paket hat mit Pädagogik wenig zu tun und beschäftigt sich    lediglich mit Organisations- und Leistungsbeurteilungsfragen. Die wahren Probleme der Pflichtschulen in Unterricht und Erziehung sowie in der Integration werden nicht angegangen. Schulautonomie    findet außerdem nur mehr dort statt, wo es das hohe Ministerium will." Laut Bulant möchte der SLÖ die Öffentlichkeit und Minister Faßmann für die wahren Probleme sensibilisieren. Mit einer Serie    in den Social Media wird der SLÖ aufzeigen, wie wenig Pädagogik im "Pädagogikpaket" stecke. "Zugleich wollen wir wissen, was das Ministerium für jene Schulen zu tun gedenkt, wo TeamlehrerInnen, SprachförderlehrerInnen, SozialarbeiterInnen, PsychologInnen und der administrative Support fehlen", schließt Bulant.

     

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    Bundesvorsitzender des SLÖ

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    Tel.: +43 699 19413999

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Pädagogikpaket der Bundesregierung enttäuscht auf allen Linien

„Ein Viertel unserer Schülerinnen und Schüler können am Ende ihrer Pflichtschulzeit nicht sinnerfassend lesen. Nationale, religiöse und soziale Probleme kulminieren an Schulen in Ballungsräumen. Minister Faßmann konnte heute bei der Pressekonferenz nicht erklären, wie er mit Maßnahmen aus einer Zeit, als das Schwarzweiß-Fernsehgerät noch in den Klassen stand, diese Probleme lösen    wird“,hält Thomas Bulant, Vorsitzender des SLÖ, Gewerkschafter und Lehrer, fest. „Wir sind enttäuscht von der Bundesregierung. Das Pädagogikpaket bringt den Schulen weder Schulsozialarbeiter noch    Ressourcen für den dringend notwendigen Kleingruppenunterricht.“ Als weiteren Kritikpunkt führt Bulant an, dass das Engagement in tausenden Schulversuchen negiert und die Schulautonomie in Fragen    der Leistungsbeurteilung an Volksschulen wieder eingeschränkt werde. „Faßmann wischt mit dieser Vorlage jahrzehntelange pädagogische Entwicklungen vom Tisch und lässt Lehrerinnen an besonders    belasteten Standorten im Stich. Unser Bildungssystem braucht hingegen autonome Freiheit und Supportsysteme“, ist Bulant überzeugt.

"Summer School" als leistbare Lernunterstützung

Stellvertretende Klubvorsitzenden und Bildungssprecherin GRin Mag. Alexandra Marak-Fischer schlägt vor: Statt teurer Nachhilfe

"Summer School" als leistbare Lernunterstützung

Das wäre eine Erleichterung für viele Eltern wie auch SchülerInnen: Eine „Summer School", in der wichtige Wissensgrundlagen wiederholt, vertieft werden und in der die Kids, sofern sie es brauchen, „Nachhilfe" bekommen - und das alles leistbar und natürlich freiwillig. SP-Bildungsexpertin GRin Alexandra Marak-Fischer sieht in einem solchen Modell nicht nur eine wesentliche Unterstützung für Eltern und Kinder - sondern auch eine Zukunfts-Chance für die Grazer Pflichtschulen, speziell in Hinblick auf die NMS und will deshalb Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner dafür gewinnen, ein solches Modell für Graz entwickeln zu lassen.

Weitergehende Details finden sich in der beiliegenden Presseinfo.

100% Zustimmung für Oliver Kölli

Unter dem Motto "Miteinander - Stärker denn je!" fand am 05.04.2017 die Mitgliederversammlung des SLÖ Steiermark im Kulturzentrum Leibnitz statt. Als Ehrengäste durften wir unseren Gastgeber Bürgermeister Helmut Leitenberger, LTAbg. Mag. Wolfgang Dolesch sowie unsere geschätzte Bildungslandesrätin Maga Ursula Lackner begrüßen.

100% Zustimmung für Oliver Kölli und sein Team sind ein starkes Zeichen für sozialdemokratische Bildungspolitik und ein klarer Auftrag auch weiterhin aktiv für ein chancengerechtes und leistungsfähiges Bildungssystem im Sinne einer Schule für ALLE Kinder einzutreten. "Diesen Auftrag nehme ich mit meinem Team sehr gerne an" bekräftigte Oliver Kölli und wir werden auch in den nächsten 3 Jahren das Bildungssystem und damit die Arbeitsbedingungen der PädagogInnen wesentlich mitgestalten. 

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